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Mitte der neunziger Jahre entwickelte Martin Kippenberger auf der griechischen Insel Syros aus einer gefundenen, nie fertig gestellten Architektur sein eigenes Museumsprojekt: MOMAS. Das Museum Of Modern Art Syros karikierte in grotesker Art einen griechischen Tempel und den Ewigkeitsanspruch der Musealisierung bildender Kunst.

Kippenberger lud eine Reihe von befreundeten Künstlern ein, Arbeiten für das MOMAS zu entwickeln. Heiner Blum machte den Vorschlag, um das Gebäude herum Wecker und Uhren, wie einen Meteoritenschauer einschlagen zu lassen.

Auf Grund des frühen Todes von Martin Kippenberger wurde das Projekt nur in Prototypen entwickelt und nie vor Ort ausgeführt.